Stiche auf einem Display an einer Nähmaschine erstellen!

Was mich aber wundert. Bernina macht doch Werbung mit dem “guten” Preis-Leistungs-Verhältnis. Hmm, nur für Leute, die sich standhaft einem Computer verweigern. Denn ernsthaft: auf einer Bernina oder einer ähnlichen Maschine Stiche am Display zu erstellen ist, wie auf einem PDA Bildbearbeitung zu machen. Hast du erst mal einen gutausgestatteten Computer und eine passende Software daneben, willst du eigentlich nicht mehr wirklich an das Teil ran. Da reduziert sich der (Touch-)Screen auf eine simple interaktive Benutzeroberfläche für Nadel-Absenken und Auswahl des zu ladenden Stickmusters. BTW: Digitalisieren eines relativ simplen Stickmusters von einer Bitmap-Grafik dauert unter Emnet immer noch ungefähr drei, vier Stunden – die Automatismen der Konsumer-Programme sind durchgehen nicht so gut, daß man ohne Nacharbeit absticken kann (ich hab auch nach 10 Minuten abstickbare Ergebnisse – allerdings sieht man das den Sachen dann auch an). Punto & Co. sind besser, allerdings teurer (Industrie-Bereich). Trotz allem ist das Erstellen einer Stickdatei eine recht aufwändige und anstrengende Tätigkeit, die du nicht wirklich vor einem Nähmaschinendisplay (egal wie groß) verbringen willst. dadurch das es so kompliziert is dauert das manchmal eine halbe ewigkeit mit dieser Nähmaschine. Man sollte sich das doch schon irgendwie überlegen ob man sich eine solche Nähmaschine für zu Hause holt, da diese teilweise ziemlich teuer sind.